STUDIE FONTAINE-ANDRE

Situation
Das Kloster in einer Waldlichtung oberhalb von Hauterive NE wurde im 12. Jh. gegründet und nach der Reformation zu einem Jagdschloss umgebaut. In den 1950er-Jahren wurde der Ort wieder von einem christlichen Orden übernommen und ab 1990 mit einer kleinen Gemeinschaft als offenes Kloster mit Seminarbetrieb geführt. Die kleine Anzahl Gästezimmer erlaubten aber kaum einen rentablen Betrieb der Anlage. Es entstand die Idee, das Angebot der Zimmer und Seminarräume zu erweitern. Im Rahmen einer Semesterarbeit erarbeiteten StudentInnen der Hochschule Muttenz die Grundlagen und entwickelten Projekte für eine Erweiterung. Diese Grundlagen waren die Basis für meine Ideenentwicklung.

Projekt Idee
Auf dem Platz der im 18. Jh. abgerissenen Klosterkirche entsteht ein Neubau, der den ehem. Klosterhof wieder gegen Norden abschliesst. Im Untergeschoss, auf der ehemaligen Vierung der Kirche, ist der neue Gebetsraum plaziert. Darüber befinden sich die neuen Gästezimmer und weitere Seminarräume. Der aussenliegende Aufzug erschliesst nicht nur den Neubau, sondern über die  neu erstellten Stege auch den Bestandsbau mit weiteren Kursräumen, Gästezimmern, den Essraum und die Grossküche sowie die Privaträume der Gemeinschaftmitglieder.

Neubau mit Gebetsraum im Untergeschoss, Zimmer und kleine Seminarräume in Erd- und Obergeschoss sowie grosser Seminarraum mit Foyer im Dachgeschoss.

 

 

Die Mittel für eine Erweiterung konnten nicht aufgebracht werden. Die Gemeinschaft löste sich 2013 auf und das Kloster wurde an Private verkauft.