GEWÖLBERAUM UNTERGASSE 1 BIEL
Situation
Der Gewölberaum und die dahinterliegende Grotte unter der Kirchenterrasse der Stadtkirche in der Altstadt von Biel (k-Objekt, schützenswert) wird erstmals 1534 urkundlich erwähnt. Damals wurden die Räume als Hafengiesserei und ab 1752 als Metzgerei genutzt. Die Bauherrschaft (ref. Gesamtkirchgemeinde Biel) wünscht sich eine Sanierung der Räume für eine weitere Nutzung als Metzgerei. Nach gründlichen Studien hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass die Sanierung der sehr feuchten Gewölberäume für eine weitere Nutzung als Lebensmittelverkaufsladen technisch sehr aufwändig und daher auch sehr teuer wären. Der Vorschlag eine Weinkellerei einzurichten wurde angenommen und umgesetzt.
Der Sturz der Nische in der Westwand war zu schwach und musste statisch verstärkt werden. Eine Ortbetonrahmen übernimmt das Gewicht Gewölbe und rahmt den Übergang vom gewachsenen Tuffstein zur Aufschüttung der Kirchenterrasse. In der Raumecke rechts sind Reste von einem Brunnen (abgeschlagener Brunnentrog) und der dazugehörige Auslass zum Vorschein gekommen.



